
Am 24.05.2025 war es so weit. Unser 25jähriges Abi-Jubiläum hat uns wieder an unsere gute alte Schule zurückgeführt.
Erstmal dürfen wir uns allen gegenseitig auf die Schulter klopfen, dass so viele von uns den Weg in die digitale Smartphone-Welt gefunden und sich bereit erklärt haben, einander wieder zu sehen. Es hat eine ganze Weile gedauert, die vielen Menschen aufzustöbern, denn die Wege sind doch weit auseinander gegangen und die meisten hatten keinen Kontakt mehr miteinander. Den einen oder anderen haben wir leider auch vergessen – und dann unverhofft gerade noch rechtzeitig angetroffen, Entschuldigung an alle, die wir nicht gefunden haben oder die nicht gefunden werden wollten.
Nach einer freudigen Begrüßung, so manchem Rätselraten, wer da denn gerade vor einem steht, nicht jedes Gesicht wurde sofort wieder erkannt, und einem Sekt hier und da, haben wir uns aufgemacht, in alte Erinnerungen an die Schulzeit einzutauchen.
Frau Lüber und unser inzwischen pensionierter Lehrer Herr Utikal haben sich netterweise bereit erklärt, uns durch das Schulgebäude zu führen. Vielen Dank Ihnen beiden dafür und für die Geduld mit unseren vielen Fragen, Anmerkungen und der allgemeinen Lautstärke – es gab viel zu erzählen.
Das Gebäude hat außer der einen oder anderen Schicht Farbe und vielen verlorenen Abi-Denkmälern (auch unserem, schnief) nicht so viele Veränderungen erfahren. Der eine oder andere mit Höhenangst-Verfluchte mag sich über die erhöhte Brüstung gefreut haben, und darüber, dass noch genug Treppengeländer ohne vorhanden sind, an denen man sich den Hintern wund rutschen kann. Mit Bedauern haben wir vernommen, dass Schildkröten und Fische kurz vor unserem Besuch das Weite gesucht haben, ebenso das Schulfest, das wohl nicht zur neuen Tradition werden wird, wie schade!
Auch die legendären Schulschwoofs und MPG Schulfasching-Feiern scheinen in Vergessenheit geraten zu sein. Möge der Wind der fröhlichen Ausgelassenheit seinen Weg wieder zurück in die alten Mauern finden, wir würden es der Schülerschaft wünschen, waren dies doch mit die schönsten Erinnerungen an unsere Schulzeit!
Und während einige von uns mit ihren eigenen Kindern regelmäßig die Schule von innen sehen, haben andere 25 Jahre lang keinen Fuß in diese 578 Wände und auf diese 3732945 Treppenstufen gesetzt, und dies alles noch mal zusammen mit den bekannten Gesichtern von damals zu betrachten, war doch eine schöne, aber auch ein bisschen merkwürdige Erfahrung.
Nach der Schulführung und zahlreichen daraus entstandenen Gesprächen haben wir uns dann auf den Weg ins Emmas gemacht, um dort den Abend mit all jenen, die erst später dazu kommen konnten, ausklingen zu lassen.
Es wurden Fotos gezeigt, Erinnerungen ausgetauscht, vergessene Fakten ausgegraben und sehr sehr viel gelacht.
Vielen Dank, liebes MPG, wir kommen gerne wieder!
