Geschichte vor der Haustür – statt im Klassenzimmer

Wie lebte es sich in Schorndorf während der Zeit des Nationalsozialismus?
Dieser Frage gehen Schülerinnen und Schüler des Max-Planck-Gymnasiums auf ganz
besondere Weise nach – als Stadtführerinnen und Stadtführer, die Geschichte an den
Originalschauplätzen vermitteln.
In Kooperation mit dem Stadtmuseum Schorndorf haben sich bislang 14 Schülerinnen und
Schüler der Jahrgangsstufe 2 zu sogenannten Schülerguides ausbilden lassen. Sie führen
Gruppen und Schulklassen zu Orten, die an die NS-Zeit in Schorndorf erinnern – etwa zu
ehemaligen Wohnhäusern verfolgter Familien oder zu Schauplätzen politischer
Propaganda. Dabei berichten sie von Schicksalen, mutigen Einzelpersonen und vom
Alltag in einer Zeit, in der Ausgrenzung und Anpassung eng beieinander lagen.
Besonders das Schicksal der gut integrierten und angesehenen Musiker-Familie
Guttenberger hat die Schülerinnen und Schüler nachdenklich gestimmt.Viele fühlten sich
ihr besonders verbunden – nicht zuletzt, weil auch das Max-Planck-Gymnasium einen
eigenen Musikzug hat.
Das Projekt zeigt, dass Lernen auch außerhalb des Klassenzimmers stattfinden kann: Die
Schülerguides machen Geschichte sichtbar, greifbar und relevant – direkt vor der eigenen
Haustür. Schon bald werden weitere Guides ausgebildet, die die Führungen fortsetzen und
das Projekt mit neuen Themen bereichern.

Exkursion auf Deutschlands höchsten Berg

Im Rahmen des diesjährigen Geographie Leistungskurses unternahmen wir mit dem entsprechenden Leistungskurs aus Schwäbisch Gmünd vom 23.-25.07.25 eine sehr beeindruckende Exkursion in die bayrischen Alpen. 
Wir besuchten die Partnachklamm bei Garmisch-Partenkirchen, welche nicht nur spektakulär aussieht, sondern eindrucksvoll zeigt, wie sich Wasser im Laufe der Jahrtausende seinen Weg durch das Gestein bahnt. Man kann nur erahnen, welche gewaltigen Wassermassen die Felsen über Jahrhunderte hinweg ausgehöhlt haben.
Am nächsten Tag ging es für uns mit der historischen Zahnradbahn und der Zugspitzbahn auf den höchsten Berg Deutschlands. Dabei wurden wir von lokalen Bergführern begleitet, welche uns nochmals vertieft die Entstehung, Veränderung und den Rückgang von Gletschern verdeutlichten. Wir bekamen die Möglichkeit direkt auf dem Schneeferner-Gletscher zu wandern und alles live und direkt zu erkunden. Hierbei fanden wir unter anderem alte Münzen, Patronen, Handgranaten und leider auch sehr viel Müll, vor allem aus Plastik. All diese Gegenstände haben sich in den letzten Jahren langsam aus den abschmelzenden Eismassen herausgelöst und erzählen heute Geschichten aus längst vergangenen Jahrzehnten.
Es war eine super schöne Zeit, die uns allen mega Spaß gemacht und uns als Kurs geholfen hat, die behandelten Themen besser zu verstehen und zu visualisieren. Aber vor allem hat es uns als Kurs noch enger zusammengebracht. 
Ein großes Dankeschön an Frau Ripper und Frau Pipa-Wieloch für die Organisation, die uns dadurch diese unvergessliche Reise ermöglicht haben.