Warum benötigen das MPG Ihre Einwilligung?
Das MPG benötigt Ihre Zustimmung zur Verarbeitung religionsbezogener Daten, damit diese Daten (Religionsunterricht und Religionszugehörigkeit) bereits bei der Voranmeldung ins System eingepflegt werden können.
Was passiert wenn ich die Einwilligung nicht gebe?
Wenn die Einwilligung nicht gegeben wird, müssen die Daten bei der Aufnahme durch das Sekretariat zusätzlich erfasst werden, wodurch zusätzlicher Verwaltungsaufwand entsteht.
Was passiert mit den Daten, wenn mein Kind nicht am MPG aufgenommen wird?
In diesem Fall werden die Daten unverzüglich aus dem System gelöscht.
Wie sieht die rechtliche Grundlage aus?
Die EU-DSGVO stellt bestimmte personenbezogene Daten unter besonderen Schutz (siehe Erwägungsgrund 51 folgende). Nach Artikel 9 EU-DSGVO dürfen unter anderem Daten, aus denen insbesondere die ethnische Herkunft, die religiöse Überzeugung oder die Gesundheit hervorgehen, nur verarbeitet werden, wenn unter anderem die Verarbeitung auf Grund einer Rechtsvorschrift erforderlich ist oder die betroffene Person ausdrücklich eingewilligt hat. Zu den Daten, aus denen die ethnische Herkunft oder die religiösen Überzeugungen hervorgehen, gehören auch Daten zur Verkehrssprache in der Familie beziehungsweise dem häuslichen Umfeld sowie Daten über die Religionszugehörigkeit. Die nach Artikel 9 EU-DSGVO erforderliche Vorschrift, die die Verarbeitung dieser Daten von Schülerinnen und Schülern erlaubt, ist die auf Grund von § 115 SchG erlassene SchulStatDVV BW in der jeweils geltenden Fassung. Sie kann allerdings erst dann zur Anwendung kommen, wenn eine Bewerberin oder ein Bewerber tatsächlich in die Schule aufgenommen ist.
