Der VFE Vorstand

Nicole Lüber (Beisitzerin)
Über viele Jahre – von 2009 bis 2025 – war das MPG meine berufliche Wirkungsstätte und es war eine unsagbar tolle Zeit als aktive Lehrkraft Teil der MPG-Familie zu sein! Als Deutsch- und Englischlehrerin durfte ich die kleinsten MPG-ler auf ihren ersten Schritten begleiten und unterstützen, aber auch Jahr für Jahr einen Abiturjahrgang fachlich fit machen und auf das Leben nach der Schule vorbereiten. Und all diejenigen, die das MPG auch etwas besser kennen, würden zustimmend nicken, wenn es Jahr für Jahr heißt: Theater muss (am MPG) sein! Mit Herzblut probten wir für die Theater-AG Produktion, holten mit den Jungs und Mädels der Technik-AG mehr und mehr aus dem alten MPG Foyer heraus und konnten so gemeinsam viele bleibende Erinnerungen schaffen. Wie lebendig, interessiert und auch motiviert die MPG-Schulfamilie ist, durfte ich nicht nur als Lehrkraft, sondern ab 2018 auch im Rahmen meines Engagements im Vorstand des VFE erleben. Die Schülerschaft, ob klein oder groß, aber auch die überdurchschnittlich engagierte Elternschaft des MPGs waren jederzeit bereit, mit anzupacken, wenn es kleinere, aber auch größere Schulprojekte umzusetzen gab. Deshalb freue ich mich, als Teil des Vorstandteams mit meiner MPG-Expertise und meinem Elan, das Schulleben mit weiteren VFE-Projekten unterstützen zu dürfen. Die Interessen und Bedürfnisse der aktiven Schülerinnen und Schüler, aber auch der ehemaligen MPG-ler sollen dabei im Mittelpunkt stehen und Schule als ein Ort der Begegnungen erlebbar werden.
Ralf Mertins (Beisitzer)
Mein Name ist Ralf Mertins und ich freue mich sehr, als Beiratsmitglied in den Vorstand des
Fördervereins unserer Schule gewählt worden zu sein. Als Vater von vier MPG-lerinnen und Abiturient des Jahrgangs 1997 ist das MPG schon lange Teil meines Lebens. Zu Schulzeiten habe mich bereits mit großer Begeisterung in der Schulgemeinschaft, der Theater-AG und dem Vorläufer der heutigen Technik-AG engagiert – Erfahrungen, die meinen weiteren Weg entscheidend geprägt haben. Heute bin ich beruflich in der Veranstaltungsbranche tätig und bringe umfassende Erfahrung in der Organisation und Durchführung von Events mit. Dieses Know-how möchte ich gezielt in die Vereinsarbeit einbringen – sei es zur Unterstützung schulischer Veranstaltungen, bei der Umsetzung neuer Projekte oder zur Förderung kreativer Initiativen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Vorstand und allen Beteiligten dazu beizutragen, das Schulleben am MPG weiterhin aktiv und positiv mitzugestalten.
Nicolai Ding (Erster Vorsitzender)
1996 habe ich mein Abitur am Max-Planck-Gymnasium absolviert – heute gehen unsere beiden
Kinder ebenfalls aufs MPG, und meine Frau und ich haben uns damals sogar in den Fluren dieser
Schule kennengelernt. Die „Große“ hat dieses Jahr ihr Abi absolviert – ein emotionaler Meilenstein, der uns einmal mehr zeigt, wie prägend die Schulzeit am MPG ist. Das MPG hat für mich und meine Familie immer mehr bedeutet als nur Unterricht: Ob kulturelle Highlights, sportliche Herausforderungen oder gemeinschaftsstiftende Fahrten – diese Schule lebt Engagement, Tradition und Zusammenhalt. Ich denke gerne zurück an meine eigenen Erlebnisse: auf der Ringermatte der legendären Ringen-AG, bei rockigen Auftritten hinter dem Keyboard oder auf Studienfahrten, die noch heute nachwirken. Auch heute sehe ich mit Freude, wie unsere Kinder ähnliche Erfahrungen machen – wie etwa bei der jährlichen Chorfahrt auf die Kapfenburg. Solche Erlebnisse sind nicht selbstverständlich – sie sind das Ergebnis von Einsatz, Herzblut und oft auch der Unterstützung durch den Förderverein. Als frisch gewählter Vorstand im VFE möchte ich genau hier anknüpfen. Mein Ziel ist es, gemeinsam mit vielen Engagierten dafür zu sorgen, dass das MPG auch in Zukunft mehr sein kann als Schule – ein Ort, an dem junge Menschen wachsen, entdecken und sich ausprobieren können. Ich freue mich darauf, ein wenig von dem zurückzugeben, was meine Familie und ich über viele Jahre erfahren durften.
Rüdiger Utikal (Stellvertretender Vorsitzender)
Fast vier Jahrzehnte – von 1986 bis 2024 – war das MPG mein „Heimathafen“ und prägte mich in meinem beruflichen Selbstverständnis. Die ersten zehn Jahre habe ich wirklich alles unterrichtet in meinen Fächern Deutsch und Geschichte, war Verbindungslehrer und habe viele Projekte und Schullandheim-Aufenthalte, z.B. ins Fichtelgebirge, mitgestaltet. Da das MPG eigentlich meine erste richtige Station als Lehrer war, habe ich hier gelernt, was es bedeutet, Lehrer zu sein, wieviel Vergnügen es bereiten kann, aber auch wie schwierig es mitunter ist, allen – und auch sich selbst – gerecht zu werden. Eine spannende Zeit! Sie legte die Grundlagen für die zweite Hälfte, in der ich als Ausbilder von Referendarinnen und Referendaren in Esslingen nicht mehr ganz so viel Stunden am MPG hatte, die dann auch vorzugsweise in der Kursstufe stattfanden und meist im Abitur mündeten. Diesen letzten Schritt im Schulleben zu begleiten, war oft aufregend. Die Vorbereitung auf das Mündliche und das Schriftliche Abitur war manchmal harte Arbeit für alle Beteiligten, aber es gab ja auch die Studienfahrten, für mich und meine Kurse vorzugsweise nach Wien und Berlin, einmal sogar auch nach Paris. Und ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Ehemalige sich gerne mit mir an diese Zeiten erinnern – einschließlich vieler Kolleginnen und Kollegen, die ich auch in meiner Eigenschaft als Personalrat vertreten durfte. Dieses so positiv erlebte Miteinander möchte ich nun gerne im VFE in möglichst vielen schönen Kontakten fortsetzen und weiterhin fruchtbar machen.
Markus Vogt (Schriftführer)
Da ich erst 2006 nach Schorndorf gezogen bin, war ich als Schüler nicht am MPG. Für mich ist der VFE also kein „reiner“ Verein der Ehemaligen, sondern vor allem ein Förderverein für Schülerinnen und Schüler des MPG. Schulen und die Kinder brauchen zusätzliche Unterstützung von Ehrenamtlichen und Spendern, da die von Schulträgern zur Verfügung gestellten Mittel leider nicht mehr ausreichen – nicht nur am MPG. Als meine älteste Tochter an der Grundschule eingeschult wurde, habe ich mit meinem Engagement in Schulfördervereinen begonnen. Insgesamt 8 Jahre lang habe ich verschiedene Funktionen im Vorstand des Freundeskreises der Schlosswallschule übernommen (Prüfer, Kassenverwalter, Geschäftsführer). Seitdem meine Töchter die Grundschule hinter sich haben, bin ich Mitglied im Vorstand des VFE. Da ich als Klassenelternvertreter zeitgleich im Elternbeiratsvorsitz des MPG die Elternkasse verwalte kann ich bei der Zusammenarbeit dieser beiden wichtigen Unterstützer einen Beitrag leisten.
Eva Merker (Kassiererin)
Als neig’schmeckte Nordhessin kann ich auf keine Schulzeit am MPG zurückblicken, aber meine zwei Töchter können es. Schule war für mich immer mehr Lust als Last. Ich habe in den Pausen Doppelkopf gespielt, in Latein den Ablativ kennengelernt und in Deutsch gab es „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ von Heinrich Böll zu lesen. Am MPG wird in der Pause miteinander über die neusten Trends von Social Media geredet, in Latein gibt es den Ablativ immer noch und in Deutsch wird „Corpus Delicti“ von Juli Zeh gelesen. Die Jugend von einst und heute war und ist voller Neugier, Ängste und Übermut und sollte weitestgehend frei von gesellschaftlichen Zwängen aufwachsen. In den letzten Jahren ist uns das in den Schulen aufgrund staatlicher Restriktionen meines Erachtens nach nicht gut gelungen. Der Verein für Freunde und Ehemalige des MPG gibt mir die Gelegenheit, jugendliche Belange und Wünsche als Freund zu fördern und auf ihrem Weg in die Zukunft etwas zu begleiten. Darauf freue ich mich.
